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Medizinethische Materialien 


 

Heft 115: Kaminsky, Carmen: Gesagt, gemeint, verstanden? Zur Problematik der Validität vorsorglicher Patientenverfügungen.Oktober 1997

 
Die Autorin setzt sich kritisch mit Argumenten auseinander, die gegen eine verbindliche Anerkennung vorsorglicher Patientenverfügungen vorgebracht werden. Ihre These besteht darin, daß vorsorgliche Patientenverfügungen trotz der ihnen inhärenten hermeneutischen Problematiken prinzipiell verbindlich anzuerkennen sind. Wer die Validität von Patientenverfügungen grundsätzlich in Zweifel zieht, stellt an sie prinzipiell höhere Ansprüche als an andere Kommunikationssituationen. Nur ein konkreter, im Einzelfall begründeter und an den Wertvorstellungen des Patienten orientierter Zweifel an der Validität des Verfügten, kann es rechtfertigen, einer vorsorglichen Patientenverfügung nicht Folge zu leisten.

 
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