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Medizinethische Materialien 


 

Heft 104: Bernat, Erwin: Antezipierte Erklärungen und das Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Januar 1996

 
In Deutschland wurden 'Patiententestamente', Betreuungsverfügungen und Fürsorgevollmachten aus unterschiedlichen Gründen von Ärzten nur selten bei klinischen Entscheidungskonflikten beigezogen. Es gab bisher nur wenige Gerichtsentscheide, die sich mit der rechtlichen, ethischen und klinischen Autorität solcher vorsorglichen Instrumente befaßten. Erwin Bernat diskutiert die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom September 1994, welche zwingend fordert, daß antezipierte Erklärungen und subjektive Wertvorstellungen des Patienten bei der medizinischen Behandlung entscheidungsleitend sein müssen, daß ihnen gegenüber 'objektive Wertvorstellungen' zurücktreten sollen und daß Verstöße gegen den Willen und mutmaßlichen Willen den Patienten strafbar sein können.

 
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